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Depression


Im medizinischen Sinn bezeichnet man eine Depression als eine psychische Erkrankung, die meistens durch eine gedrückte Stimmung, den Verlust von Interesse und Freude und einer erhöhten Ermüdbarkeit geprägt ist. Typisch ist eine "Trauer ohne Grund" oder auch ein "Gefühl der Gefühllosigkeit".

Etwa jeder dritte Mensch hat bereits einmal in seinem Leben eine behandlungsbedürftige psychische Krise oder Krankheit durchlebt oder leidet noch an ihr. Zwei von fünf Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens eine schwere psychische Störung, am häufigsten eine Depression. 15 Prozent der Betroffenen verüben Suizid, mehr als die Hälfte von ihnen unternehmen zumindest den Versuch. Jüngere Menschen zwischen 15 und 34 sind immer stärker betroffen. Allein in Hessen ist die Zahl der Betroffenen laut statistischem Landesamt auf knapp 7000 Menschen pro Jahr angewachsen und hat sich damit in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Die Depression ist mittlerweile eine der größten Volkskrankheiten.

Frauen erkranken doppelt so häufig an Depressionen wie Männer. Während Frauen sich aber eher Rat holen, ziehen sich Männer eher zurück. Umso wichtiger ist es, dass Menschen aufgeklärt werden, dass ihnen Mut gemacht wird, über ihre Krankheit zu sprechen. Für den Einzelnen muss deshalb eine Depressionserkrankung nicht heißen, dass sie unüberwindbar ist. Es gibt nämlich durchaus Hoffnung mit Hilfe einer angemessenen Behandlung - wenn auch langsam - wieder zu gesunden.

Wissenswertes beim Umgang mit Depressionen: